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Sicherheitshinweis automatische Tür- und Toranlagen:

Mit Türen und Toren ereignen sich immer wieder Unfälle. Von eingeklemmten Fingern bis hin zu Knochenbrüchen oder Schlimmerem – fast jeder dieser Unfälle könnte vermieden werden. Denn ist eine automatisierte Anlage technisch auf dem neusten Stand und wird sie regelmässig und fachgerecht gewartet, sinkt das Unfallrisiko beträchtlich. Sind Gefahrenstellen und Schwachpunkte bekannt, können geeignete Schutzmassnahmen getroffen werden.

 

1. Rechtliches:

Türen und Tore dürfen gemäss dem Bundesgesetzt über die Produktsicherheit (PrSG) nur in Verkehr gebracht werden, wenn Sie bei normaler oder bei vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung die Sicherheit und die Gesundheit der Benutzerinnen und Benutzer und Dritter nicht oder nur geringfügig gefährden.

 

Automatische Toranlagen mit Motorantrieb müssen den in der Maschinenrichtlinie
(EG-Richtlinie Nr. 2006/42/EG) aufgeführten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entsprechen.

 

Türen und Tore, für die der Bundesrat keine grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen festgelegt hat, müssen nach dem Stand des Wissens und der Technik hergestellt und unterhalten werden.

 

 

2. Auszug Gesetzlicher Grundlagen:

Bezug SIA* 343 2.15.1.1 (gem. DIN** 18650 Teil 1 und Teil 2 ersetzt EKAS*** 1511)
* (Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein)
** (Deutsches Institut für Normung)
*** (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit)

 

2.1 DIN 18650-2:2005-12:

Wartung:
Um den sicheren Betrieb und die langfristige Zuverlässigkeit der Anlage zu gewährleisten, ist der Betreiber darauf hinzuweisen, dass ein automatisches Türsystem* regelmässig** unter Berücksichtigung der Vorgaben des Herstellers von einer dafür ausgebildeten Person gewartet werden muss.


* einschliesslich Sicherheitseinrichtungen und Sicherheitssystemen!

** mindestens einmal jährlich!

3. Regelmässige Prüfung:

Ohne eine regelmässige und fachgerechte Wartung wird jede automatische Tür- oder Toranlage früher oder später zum Sicherheitsrisiko!
Es wird empfohlen, bei einer Fachfirma einen Wartungsvertrag abzuschliessen und Servicekontrollen und Reparaturen in einem Kontrollbuch festzuhalten.

 

4. Vorteile eines Wartungsvertrages:

  • Einhaltung der Gesetzlichen Grundlagen
  • Werterhaltung der Anlagen dank ausreichender Kontrolle ( mind. 1 x jährlich)
  • Vermeidung von Folgeschäden möglich
  • Einfachere Budgetierung

 

5. Vorteile eines Wartungsvertrages mit der Firma CH – Türen + Tore:

  • Ersatzteilliefergarantie von 10 Jahren gemäss Hersteller
  • Wartung an Türen und Toren, auch für Sicherheits- und Drehtüren, Brandschutz- und Fluchtwegtüren.
  • Gut ausgerüstete Servicefahrzeuge
  • Deutlich geringere Reparatureinsätze dank sorgfältiger Wartungsarbeiten
  • Anlagekontroll- Karte der Servicefirma CH – Türen und Tore

 

Was Sie aktuell zur besseren Sicherheitsausrüstung unternehmen können!

6. Umrüstung der Radar- Sensortechnik:

Viele der etwas älteren Schiebetüranlagen sind bei weitem nicht mehr auf den neusten Stand der Technik. Daher sollten hierzu Abklärungen für eine Nachrüstung der Sensoren in Betracht gezogen werden. Denn viele ältere Produkte wurden mit Lichtschranken ausgerüstet und hatten lediglich einen Bewegungssensor als Auslösung.
Heutzutage müssen automatische Türanlagen über Sicherheitssensoren verfügen die
auch Personen erfassen, welche sich im unmittelbaren Bereich der Türe aufhalten. Somit kann das Sicherheitsrisiko drastisch vermindert werden!

Bei gewissen Anlagentypen muss sogar über eine Gesamtsanierung nachgedacht werden da diese generell nicht mehr dem neusten Vorschriften und Normen entsprechen.

 


Für Anfragen oder weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Vielen Dank.